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Was unterscheidet Jose Carro von Hansi?- nichts!!!


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von Willi am 01 Mar. 2007 11:50

Was unterscheidet Jose Carro von Hansi?- nichts beide sind eingefleischte Antikommunisten.


War die IFGM nicht einmal der Kampfbund unter Führung eines Gerhard Löwenthal zur Ausrottung des Kommunismus?


Leserbrief Zu "Kuba - Schattenseiten der Sonneninsel" von Heike Korzilius, Deutsches Ärzteblatt Heft 38/ 2004 sie zitieren in Ihrem Artikel zu den Menschenrechten auf Kuba kritiklos Herrn José Carro, einen Arzt und Vertreter der sogenannten "Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte", IGFM, einer Organisation aus dem Umfeld der ultrarechten Exilkubaner in Miami. Im Zusammenhang mit Kuba von Medizin-Apartheid zu sprechen, ist besonders aus dem Munde eines Sprechers der IGFM anmaßend. Schließlich ist diese Organisation bereits 1987 von der UNO-Generalversammlung als Handlanger des rassistischen Regimes Südafrikas verurteilt worden und unterstützte außerdem Präsident Reagan, der seinerzeit mit seinen Contra Nicaragua "demokratisierte", was Nicaragua 50.000 Tote, eine korrupte Regierung nach der andern, 60 % anämische, unterernährte Kinder, heute kämpfende Truppen im Irak und den USA wieder einen treuen Bundesgenossen beschert hat. José Carro ist damals aus Kuba in die USA geflüchtet. In ein Land, dass sich ja wohl im Hinblick auf Menschenrechte - und zwar weltweit - auch nicht gerade vorbildlich verhält. Warum wird in Ihrem Artikel nicht mit einem einzigen Satz der Ort auf Kuba erwähnt, an dem am meisten Menschenrechte gebrochen werden, und zwar durch die USA, dem neuen Heimatland von Herrn Carro: Guantanamo? Nebenbei bemerkt hat Kuba einen niedrigen Militärhaushalt. (z.B. erheblich weniger als der der BRD). Wäre es aber so abwegig, wenn Tourismuseinnahmen Kubas in die Verteidigung fliessen würden angesichts der übermächtigen militärischen Bedrohung duch die Vereinigten Staaten? Ich erinnere an die sogenannte "Achse des Bösen", zu der G. W. Bush auch Kuba zählt! Herr Carro von der IGFM hätte sicherlich gern die die Annektion Kubas, damit dort am besten endlich "Menschenrechte", am besten wohl wie zur Zeit im Irak, herrschen können. Und haben Sie, Frau Korzillius, schon mal darüber nachgedacht, dass die "schlechte Versorgung mit technischer Ausrüstung und Medikamenten" (übrigens als sogenanntes "Entwicklungsland" auf einem vergleichsweise hohem Niveau) auch der von den USA verhängten seit vierzig Jahren andauernden Handelsblockade Kubas zuzuschreiben ist? Das Helmes-Burton- und das Toricelli-Gesetz verbieten JEDEM den Handel mit Kuba! Angesichts dieser erschwerten Handelssituation und der internationalen Isolierung Kubas kann ich dem Inselstaat und den engagierten Menschen, die im dortigen Gesundheitssystem arbeiten, nur meine Hochachtung zollen, trotzdem das Bestmögliche daraus zu machen!!!





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